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Parkour ist Fluch und Segen. Du findest viele Berichte und Reportagen im Fernsehen und Zeitungen über Parkour vermischt mit Freerunning. Anfänger werden, nicht selten, durch „Tricks und Flips“ von erfahrenen Traceuren inspiriert. Unterschätzte Gefahren mit der Folge von Verletzungen sind keine Seltenheit mehr. Was ist medial hochgespielt und was ist wahr –  mehr dazu jetzt:

Ein gut recherchierten Report sieht so aus

Die meisten gut recherchierten Artikel spiegeln ähnlichen Inhalt wieder. Parkour in seiner reinen Form definiert folgende Punkte:

Die Kunst der effizienten Fortbewegung

Beim Parkour wird der Ausübende „Traceur“ (dt. Spurenleser) genannt. Er bewegt sich auf seinem eigenen, selbst gewählten Weg durch die Landschaft, über Hindernisse hinweg. Er benutzt die Fähigkeiten seines Körpers, keine weitere Ausrüstung, Schuhe sind die Ausnahme. Besonders achtet er auf die Effizienz seiner Bewegungen – es geht weder um Show noch um Akrobatik, sondern um das fließende Spiel mit der Umgebung.

Gesundheit, Gefahren und Nachhaltigkeit

Der Körper ist das wichtigste Werkzeug des Traceurs. Ihn zu trainieren, zu pflegen und zu entwickeln ist die Basis für gute Leistungen und eine gesunde Entwicklung. Ein Traceur wird in eigenem Interesse, Gefahren ebenso minimieren wie ungesunde Belastungen auf empfindliche Körperteile, wie zum Beispiel Gelenke.

Unsere Trainingsgrundsätze

  • Du vermeidest unnötige Risiken.
  • Du trainierst nach Möglichkeit nicht allein, besonders keine schweren Spots oder neue Bewegungen.
  • Du beschädigst oder verschmutzt nichts. Falls dies passiert, melde es dem zuständigen Amt.
  • Anderen Menschen gegenüber begegnest Du freundlich und zuvorkommend, Passanten zu Grüßen erhöht die Akzeptanz erheblich.
  • Wenn Anwohner, Hausmeister, Sicherheitskräfte o.ä. gegen das Training sind, kommst Du  umgehend der Forderung nach und räumst den Bereich.

Diese Grundsätze helfen unter anderem ein wesentlich geringeres Verletzungsrisiko als z.B. beim Fußball oder Handball zu erreichen. Traceure achten aufeinander und ermuntern sich gegenseitig, keine unnötigen Risiken einzugehen.

Sicherheit

Wir distanzieren uns an dieser Stelle ausdrücklich von „waghalsigen Sprüngen“, „gefährlichen Handständen auf einer Mauer im vierten Stock“ und noch vielen anderen Disziplinen, mit denen Traceure geradezu nach Aufmerksamkeit und schlechtem Image schreien.

Klar, wir können einen Rückwärtssalto von einer hohen Kante oder einen Handstand mit hoher Absturzgefahr, halten dieses häufig vermittelte Bild allerdings für falsch. Über 90% der Traceure trainieren hart und jahrelang, Verletzungen sind hier die Seltenheit.

Natürlich sind diese Kunststücke gefährlich – für Ungeübte. Für einen korrekt ausgebildeten und trainierten Traceur sind diese Tricks allerdings wie für Dich Staubsaugen oder Blumen gießen.

Allerdings neigen Anfänger oft zu übermütigen Aktionen, die u. a. gefährlich werden können und oft den Körper falsch belasten. In Videos gezeigte Leistungen basieren auf jahrelangem Training und sind nicht zu imitieren. Von einem Garagendach zu springen, schlecht zu landen und später damit anzugeben ist kein Parkour!

Trainingsinhalte

Zum  Parkour-Training gehören neben den primitiven Bewegungsmustern wie Laufen oder Krabbeln zusätzlich körperliche Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Da Dein Körper bei Landungen erhöhten Belastungen ausgesetzt ist, trainierst Du entsprechende Kompensationstechniken. Hierzu gehören vor allem die Rolle und weitere Federtechniken. Als Anfänger gehst Du zunächst keine größeren Höhen an, die Faustregel: „Unter zwei Jahren Training keine Sprünge über Hüfthöhe.“

Kraft & Ausdauer

Im Lauf der Zeit, baut der Körper genügend Kraft auf. Dies ist nötig, um Bewegungen zügig und effizient ausführen zu können. Die meisten Traceure nutzen hier Körpergewichtsübungen, welche oftmals mit den Grundbewegungen im Parkour in direktem Zusammenhang stehen.

Parkour ist nicht die Überwindung einzelner Hindernisse, sondern eine Kunst der Fortbewegung, historisch auf dem Fluchtgedanken basierend, Kondition ist demnach zwingend erforderlich.

Balance & Präzision

Im klassischen Parkour führst Du alle Bewegungen höchst kontrolliert und präzise aus. Du baust deshalb oft Präzisionsübungen in Dein Training ein, zum Beispiel viele kleinere Sprünge immer wieder mit höchstmöglicher Präzision. Das formt Deine Basis für größere Sprünge. Als Ausgangspunkt für viele andere Techniken ist Balance unerlässlich und wird daher häufig in Dein Training einfließen. Egal ob auf Stangen oder Bordsteinkanten. Die Balance ist eine der wichtigsten Fertigkeiten, die Du für ein sicheres Parkour-Training brauchst.

Rechtliches

Mit Parkour bist Du grundsätzlich legal unterwegs, solange Du keine Rechte anderer verletzt oder Gegenstände beschädigst. Parkour betreibst Du legal auf öffentlichem Gelände, Privatgelände nutzt Du ausschließlich mit Erlaubnis des Inhabers. Beschädigungen sind keine Option. Ein echter Traceur ist viel verbundener mit der Natur und den Bauten, die ihn umgeben, als andere Menschen.

Flowline und Parkour

Jetzt hast Du einen groben Überblick über Parkour. Wir adaptierten diese Grundsätze in viele Bereiche unseres Lebens.

In unserem Training beschäftigten wir uns mit einem hohen Wallrun, bis wir die Mauer endlich überwanden. Bald begegneten wir Herausforderungen in unserem Leben mit derselben Hartnäckigkeit  wie im Training. Den leichten Weg vorbei am Hindernis kam für uns nicht mehr in Frage, weder im Training noch im Alltag. Wir lernten, dass es immer einen Weg gibt, einen besseren oder nützlicheren, um sein Ziel zu erreichen.

Falls Du Nick Vujicic nicht kennst dann sage ich dir: Dieser Mann hat weder Arme noch Beine, fährt Auto und eines seiner Hobbies ist Surfen. Dann erkannten wir, dass es egoistisch wäre das Wissen, welches wir uns erarbeiteten und die damit verbundene gesteigerte Lebensqualität nicht Menschen zu lehren, welche die gleichen Bedürfnisse haben.

Wir verstanden: Erfolg ist nicht ein Wert, den irgendein Mensch Dir auferlegt. Erfolg ist, was Du als Erfolg definierst.

Der Unterschied gegenüber vielen Menschen ist der, dass wir lernten Dinge anzupacken, nicht aufzugeben. Selbst Pleiten und Pannen sind für uns wichtige Erfahrungen. Sobald Du diesen Schritt in Deinem Kopf vollziehst, ist es NICHT MEHR MÖGLICH einen Rückschlag zu erleiden. Egal was bis jetzt in Deinem Leben passierte, wäre es nicht genauso gewesen, würdest Du nicht an diesem Punkt stehen und diesen Text lesen. Du hättest eventuell nicht die Möglichkeit den drastischen Lebenswandel zu durchleben den Flowline Dir bietet.

Jeder außerordentlich erfolgreiche Mensch wird Dir gestehen – wenn er ehrlich ist – dass er häufiger als Du schlechte Entscheidungen getroffen hat.
Anthony Robbins
Jeder Mensch hat seine Geschichte. Lass Deine Geschichte nicht andere Menschen schreiben. Nimm selber den Stift in die Hand. Wir freuen uns darauf Dir unser Wissen weiterzugeben und tolle Geschichten über Deinen Erfolg zu lesen. Jetzt ist der Zeitpunkt um anzufangen!